Glücklich sein – das wünschen wir uns wahrscheinlich alle. Und trotzdem fühlt sich Glück für viele Menschen an wie etwas Unberechenbares: mal ist es da, mal nicht. Oft glauben wir, Glück sei vom Schicksal abhängig, von äußeren Umständen oder einfach von einer guten Portion Glück. Genau mit diesem Gedanken räumt das Buch „Scheiß auf die Glücksfee“ von Claudia Engel auf – ehrlich, direkt und ohne spirituellen Zuckerguss.
Für mich persönlich war dieses Buch nicht nur spannend zu lesen, sondern ein echter Denkanstoß. Seitdem beschäftige ich mich deutlich intensiver mit dem Thema Glück, innerer Haltung und Selbstverantwortung.
Worum geht es in Scheiß auf die Glücksfee?
Im Kern geht es um eine einfache, aber unbequeme Wahrheit:
Glück ist kein Zufall. Und schon gar keine Sache von Glücksfeen, Manifestationswundern oder dem perfekten Zeitpunkt.
Claudia Engel zeigt, wie stark unsere Gedanken, inneren Überzeugungen und Entscheidungen unser Leben beeinflussen. Dabei greift sie auch das Gesetz der Anziehung auf – allerdings ohne leere Versprechen oder unrealistische Erwartungen.
Stattdessen erklärt sie:
- warum wir oft im gleichen Lebensmuster feststecken
- wie unsere Gedanken unser Erleben formen
- weshalb Selbstverantwortung der Schlüssel zu Veränderung ist
- und warum Glück nichts mit „immer positiv sein“ zu tun hat
Das Buch richtet sich an alle, die sich eine erfülltere Beziehung, berufliche Zufriedenheit, finanzielle Leichtigkeit oder einfach mehr innere Ruhe wünschen – und bereit sind, bei sich selbst hinzuschauen.
Kein esoterisches Bla-Bla, sondern lebensnah und ehrlich
Was Scheiß auf die Glücksfee für mich besonders macht, ist der Ton. Claudia Engel schreibt humorvoll, locker und lebensnah, ohne dabei Dinge schönzureden. Sie war selbst lange skeptisch gegenüber dem Gesetz der Anziehung und teilt offen ihren eigenen Weg.
Heute arbeitet sie seit über 13 Jahren als Glückstrainerin – doch das Buch liest sich nicht wie eine Erfolgsgeschichte von oben herab. Vielmehr fühlt es sich an wie ein ehrliches Gespräch, das manchmal unbequem ist, aber genau deshalb wirkt.
Es geht nicht darum, sich ein Traumhaus „herbeizudenken“, sondern zu verstehen, warum wir so denken, fühlen und handeln, wie wir es tun.
Warum das Buch so anders ist
Im Vergleich zu vielen klassischen Glücks- oder Selbsthilfebüchern setzt Scheiß auf die Glücksfee nicht auf Motivation um jeden Preis.
Zentrale Themen des Buches sind:
- raus aus der Opferrolle, rein in die Selbstverantwortung
- emotionale Muster erkennen
- Glaubenssätze hinterfragen
- bewusster entscheiden
- aufhören, auf äußere Umstände zu warten
Dabei wird klar: Glück ist kein Dauerzustand – sondern ein Prozess, der mit Ehrlichkeit beginnt.
Meine persönliche Meinung zu Scheiß auf die Glücksfee
Ich fand das Buch wirklich super interessant, vor allem weil es mich immer wieder dazu gebracht hat, meine eigene Denkweise zu hinterfragen. Es ist kein klassischer Ratgeber mit To-do-Listen und Wohlfühlphrasen, sondern ein Buch, das zum Reflektieren einlädt.
Seitdem ich Scheiß auf die Glücksfee gelesen habe, beschäftige ich mich viel intensiver mit dem Thema Glück – nicht im Sinne von „Ich muss immer gut drauf sein“, sondern vielmehr mit der Frage:
👉 Was kann ich selbst beeinflussen – und wo gebe ich Verantwortung ab, ohne es zu merken?
Genau dieser Perspektivwechsel ist für mich der größte Mehrwert des Buches.
Für wen ist das Buch geeignet?
Scheiß auf die Glücksfee ist besonders geeignet für:
- Menschen, die sich selbst besser verstehen wollen
- Leser, die genug von oberflächlichen Glücksversprechen haben
- alle, die bereit sind, Verantwortung für ihr Denken zu übernehmen
- Menschen mit Interesse an Persönlichkeitsentwicklung
Weniger geeignet ist das Buch für alle, die schnelle Lösungen oder reine Wohlfühltexte erwarten.
Warum Bücher über Glück heute so wichtig sind
In einer Zeit voller Vergleiche, Leistungsdruck und Selbstoptimierung wird Glück oft falsch verstanden. Bücher wie Scheiß auf die Glücksfee erinnern daran, dass Glück nichts Perfektes sein muss – sondern ehrlich, individuell und manchmal auch unbequem.
Gerade deshalb halte ich dieses Buch für so wertvoll: Es motiviert nicht dazu, sich selbst ständig zu optimieren, sondern dazu, bewusster zu leben und Verantwortung zu übernehmen.
Fazit: Kein Zauber, keine Glücksfee – aber viel Erkenntnis
„Scheiß auf die Glücksfee“ von Claudia Engel ist für mich kein Buch, das man einmal liest und dann ins Regal stellt. Es ist ein Buch, das nachwirkt – weil es Fragen stellt, statt einfache Antworten zu liefern.
Dass ich mich seitdem intensiver mit dem Thema Glück beschäftige, ist für mich das beste Zeichen dafür, wie wirkungsvoll dieses Buch ist. Kein Zauber, keine Glücksfee – sondern ehrliche Selbstreflexion.
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Scheiß auf die Glücksfee von Claudia Engel